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Fortbildungen: "Wirtschaft & Kommunikation"

Wir haben unsere Veranstaltungen in der Annahme gestaltet, dass diese stattfinden werden können. Auf etwaige Maßnahmen werden wir kurzfristig reagieren und Sie informieren. Wirtschaftliche Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte werden natürlich auch weiterhin angeboten.


Fortbildung ist für den ärztlichen Beruf wichtig. Aber nicht nur medizinische Fortbildung ist eine Selbstverständlichkeit und Pflicht, sondern auch Themen wie Mitarbeiter- und Teamführung, Persönlichkeitsbildung, Praxismarketing, Wirtschaft und Steuern, EDV u.v.m.

Für diese Themen greift die Salzburger Ärztekammer auf das Know-how der Salzburger Sparkasse zu und bildet seit Jahren erfolgreich mit dem Salzburger Freiberuflerzentrum die "Bildungspartnerschaft". Hier erwartet Sie auch heuer wieder ein breites Angebot an Fortbildungsveranstaltungen. Diese Veranstaltungen sollen Sie bei Ihrer Tätigkeit als Ärztin/Arzt unterstützen. Profitieren Sie von den Erfahrungen unserer Experten.

Folder Medizinische Abendortbildung/ Wirtschaftliche Fortbildung für Ärztin & Arzt

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Web-Seminar: Die 4 Säulen der Erwachsenenvertretung

Datum: 16. Februar 2021
Uhrzeit: 18:45-20:45 Uhr
Ort:

Web-Seminar

DFP: 3 Punkte

Themen und Vortragende

Erklärtes Ziel des Erwachsenenschutz-Gesetzes ist es, die Selbstständigkeit jeder Person so lange wie möglich aufrechtzuerhalten und sie in ihren Angelegenheiten lediglich zu unterstützen und nicht über sie hinweg zu entscheiden.
Es gibt vier mögliche Arten der Vertretung einer unterstützungsbedürftigen, volljährigen Person, und zwar:

1.    Die zeitlich unbefristet gültige Vorsorgevollmacht: Mit einer Vorsorgevollmacht kann man zu einem Zeitpunkt, zu dem man noch vollkommen entscheidungsfähig ist, jene Person oder jene Personen bestimmen, die einen im Fall der Entscheidungsunfähigkeit vertreten soll/sollen. Bei Vorhandensein einer Vorsorgevollmacht ist die Bestellung eines Erwachsenenvertreters durch das Gericht nicht mehr notwendig.
Der Umfang der Vertretungsbefugnis unterliegt den Vorstellungen und Wünschen des Vollmachtgebers. Sie kann einer Person allein oder auch mehreren Personen gemeinsam erteilt werden.

2.    Die gewählte Erwachsenenvertretung: Mit dieser Form der Vertretung kann eine Person auch dann einen Vertreter bestimmen, wenn sie nicht mehr voll geschäftsfähig ist. Diese Vertretungsbefugnis unterliegt der gerichtlichen Kontrolle und gilt unbefristet.

3.    Die gesetzliche Erwachsenenvertretung: Wenn eine psychisch kranke oder vergleichbar beeinträchtigte Person ihre Angelegenheiten nicht mehr ohne Nachteil für sich selbst besorgen kann, so kann sie durch nächste Angehörige vertreten werden. Die gesetzliche Erwachsenenvertretung ist für Personen gedacht, die keine Vorsorgevollmacht errichtet haben und aufgrund fehlender Entscheidungsfähigkeit ihre Vertretung auch nicht mehr selbst wählen können.
Die gesetzliche Erwachsenenvertretung gilt drei Jahre und unterliegt der gerichtlichen Kontrolle.

4.    Die gerichtliche Erwachsenenvertretung: Die gerichtliche Erwachsenenvertretung wird dann eingesetzt, wenn jemand weder eine Vorsorgevollmacht errichtet noch einen gewählten Erwachsenenvertreter bestimmt hat und nächste Angehörige entweder nicht vorhanden sind oder nicht willens oder in der Lage sind, die gesetzliche Erwachsenenvertretung zu übernehmen. Die Wirkungsdauer einer solchen Vertretung endet mit Erledigung der Aufgabe, spätestens drei Jahre nach Bestellung.


Referenten:

  • Hon.Prof. Dr. Claus Spruzina
    Präsident Notariatskammer
    Dr. Claus Sprizuina beendete 1984 das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg; nach einer Assistententätigkeit an der Universität Salzburg trat er in das Notariat ein. Er wurde 1998 zum öffentlichen Notar in Hallein ernannt. Seit 1999 ist er Mitglied der Salzburger Notariatskammer, zu deren Präsidenten er 2004 gewählt wurde. Von 2003 bis 2009 war er Vorsitzender des Kuratoriums des Ludwig Boltzmann Instituts für Rechtsvorsorge und Urkundenwesen; seit diesem Zeitpunkt ist er Vorstandsmitglied des Österreichischen Juristentags. Im November 2009 wurde ihm von der Universität Salzburg der Titel eines Honorarprofessors verliehen. Seine wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte liegen im Baurecht, dem Wohnungseigentumsgesetz, dem Vermächtnisrecht, dem Außerstreitrecht und dem Liegenschaftsrecht.
  • Dr. Richard Barta
    Referent Arzt für Allgemeinmedizin, ÄK

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Seminar: Fallbezogene Literaturrecherche

Datum:

27. Jänner 2021
VERSCHOBEN
auf DO, 10. Juni 2021

Uhrzeit:

18:45-22:30 Uhr

Ort:

Ärztekammer Salzburg,
Faberstrasse 10, 5020 Salzburg
*Begrenzte Teilnehmerzahl

DFP:

4 Punkte

Themen und Vortragende

  • Wie bekomme ich rasch und zuverlässig heraus, was für meine PatientInnen „state of the art“ ist?
  • Fokus, Identifikation und Bewertung von SR und Leitlinien
  • Fallbeispiel

Noch nie war der Zugang zu medizinischen Informationen so leicht und zugleich so unsicher und verunsichernd. Die Primärliteratur ist unüberschaubar, die Sekundärliteratur (systematische Übersichtsarbeiten, Metaanalysen, Leitlinien) störanfällig und die Tertiärliteratur (z.B. narrative Reviews) mitunter stark von Interessen beeinflusst.
Ziel des Seminars ist es, Hilfestellungen und Tipps zu geben, wie zu bestimmten medizinischen Fragestellungen möglichst rasch eine verlässliche Information gewonnen werden kann. Es geht um seriöse Quellen, barrierefreie Quellen, Suchstrategien und die Bewertung von Informationen.
Es werden Rechercheplattformen wie BMJ Practice, UpToDate, EbM Guidelines, u.a. vorgestellt. Die TeilnehmerInnen sollen nach Möglichkeit ihr eigenes Notebook mitnehmen, um selbst in Datenbanken wie PubMed oder der Cochrane Datenbank zu recherchieren.
Die beiden Vortragenden sind seit Jahren mit Literatursichtung und -bewertung beschäftigt. PD Mag. Dr. Johansson von Seiten der Wissenschaft und Dr. Schuler als praktisch tätiger Arzt und Medizinjournalist.

Referenten

  • Dr. Jochen Schuler
    Niedergelassener Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie
    Mitherausgeber „Der Arzneimittelbrief“

  • Priv.-Doz. Mag. Dr. Tim Johansson, MSSC, MBA
    Institut für Allgemein-, Familien- und Präventivmedizin,
    wissenschaftlicher Mitarbeiter, Stv. Institutsvorstand

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Anmeldung zu den Seminaren

Mag. Brigitte Feichtenschlager

Redaktion Ärztezeitung & social media

+43 662 871327-141

+43 662 871327-10

feichtenschlager[at]aeksbg.at

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