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Einladung zur Teilnahme an Studien

Da ÄrztInnen als Fachkräfte von einer großen Anzahl der Bevölkerung kontaktiert werden, ihnen aufgrund Ihrer Ausbildung großes Vertrauen entgegengebracht wird und bei vielen Belangen vor allem kompetente Auskunftspersonen darstellen, sind Sie für eine Vielzahl verschiedener Studien eine relevante Auskunftsgruppe.

Aktuell liegen der Salzburger Ärztekammer folgende Anfragen zu Studienteilanahmen der Ärzteschaft vor:


InCARE Umfrage über Erfahrungen und Erwartungen zur Langzeitpflege


Im Rahmen des InCARE-Projekts (kofinanziert von der Europäischen Union) laden wir Sie ein, Ihre Meinung in einer Umfrage zu Erfahrungen, Einstellungen und Erwartungen im Bereich der Langzeitpflege zu äußern. 

Worum geht es bei dieser Umfrage?
Wir möchten gerne verstehen, wie die Menschen die Pflege älterer Menschen mit Unterstützungsbedarf beurteilen. Wie sollten die ihnen nahestehenden Personen – oder auch Sie selbst – betreut werden, wenn dies nötig ist? Welche Erfahrungen haben Sie mit der Pflege oder der Bereitstellung von Pflege und Betreuung gemacht? Und was sind ihre Erwartungen für die Zukunft?

Was ist der Zweck dieser Studie?
Die Ergebnisse dieser Studie werden genutzt, um das Bewusstsein für die Herausforderungen zu schärfen, mit denen ältere Menschen mit Pflegebedarf und ihre Familien konfrontiert sind, und um sich für politische Maßnahmen einzusetzen, die sie unterstützen können. Wir werden die Ergebnisse auch nutzen, um direkt in die Gestaltung sozial innovativer Pilotprojekte für Langzeitpflegedienste in drei europäischen Ländern einzugehen.

Zur Umfrage

Weitere Informationen zum ICARE-Projekt


Österreichische Diabetesgesellschaft: Einladung zur Studienteilnahme


Zur Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 im niedergelassenen Bereich werden Allgemeinmediziner*innen und lnternist*innen gesucht, die nicht am Disease Management Programm „Therapie aktiv" teilnehmen.

Die Österreichische Diabetesgesellschaft führt eine Kohortenstudie zur Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 im niedergelassenen Bereich in Österreich durch (AUSTRO-PROFIT Studie).

Diese Untersuchung soll mithelfen, fehlende Versorgungsdaten in Österreich zu liefern und wird von der Österreichischen Ärztekammer unterstützt. Insgesamt werden 2520 Teilnehmer*innen, gleichmäßig verteilt auf alle 9 österreichischen Bundesländer in diese Datenerhebung inkludiert. Pro Bundesland werden 90 niedergelassene Ärzt*innen jeweils 14 Patient*innen mit diagnostiziertem Typ 2 Diabetes und 14 Patient*innen (ohne Diabetes mellitus), die an einer Gesundenuntersuchung teilnehmen, für dieses Projekt pseudonymisiert erfassen.

Aufwand für Arzt/Ärzt*in:

  • kurze Aufklärung über die Studie und Unterzeichnung der Patient*innen-Information
  • Ausfüllen eines 2-seitigen Patient*innen-Fragebogens
  • Es werden nur Laborwerte erfasst, die ohnehin in der Routine vorhanden sind, es müssen keine zusätzlichen Laborwerte angefordert werden

Aufwand für Studienteilnehmer*in:

  • Ausfüllen von 2 Fragebögen (Zeitaufwand ca. 10 min.)

Nachdem es sich um eine akademische Studie handelt, kann nur der Aufwand in der Höhe von 30 Euro pro vollständig abgeschlossener/abgeschlossenem Studienteilnehmer*in entschädigt werden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Harald Kojzar per E-Mail diabetesstudien[at]medunigraz.at oder telefonisch unter 0316/ 385 83544.


Forschungsprojekt zur Entwicklung und Optimierung der ambulanten und institutionellen Unterstützung von Menschen mit Helfer-Syndrom

 

Die Forschungsergebnisse dieses Forschungsprojekts sollen zur Entwicklung und Optimierung der ambulanten und institutionellen Unterstützung von Menschen mit Helfer-Syndrom beitragen und idealerweise dazu beitragen Burnout zu verhindern.

Hypothese, Forschungsbedarf:

Menschen aus Helferberufen unterscheiden sich signifikant von der Vergleichsgruppe: 

  • HelferInnen zeigen häufiger Merkmale des Helfer-Syndroms. 
  • HelferInnen mit und ohne Merkmale des Helfer-Syndroms zeigen häufiger depressive Symptome und schädlichem Alkoholkonsum als die Vergleichsgruppe. 
  • Es gibt keine geschlechtsspezifischen Unterschiede hinsichtlich des Helfer-Syndroms.

Methodik:

Die Stichprobe (N = 400) besteht aus ÄrztInnen (200 Teilnehmer) und einer Vergleichsgruppe (200 Teilnehmer) aus nicht helfenden Berufen. 

Analysewerkzeuge:

Das PSSI (Persönlichkeits-Stil- und Störungs-Inventar) und das FPI-R (Freiburger Persönlichkeitsinventar) werden zur Bestimmung des Helfer-Syndroms verwendet – angepasst an Schmidbauers Definition (2018). Das Helfer-Syndrom wird anhand der folgenden FPI- und PSSI-Skalen erfasst: loyal-abhängig, still-depressiv, hilfsbereit-selbstlos, ehrgeizig-narzisstisch, soziale Orientierung, Leistungsorientierung, Stress, Emotionalität, Aggressivität und Lebenszufriedenheit. Der WHO-5 (WHO-Five Well-Being Index) wird zur Bewertung des Wohlbefindens verwendet. Ein niedriger Wert weist auf eine mögliche Depression hin. Der Audit (Alcohol Use Disorders Identification Test) wird verwendet, um pathologischen Alkoholkonsum zu erheben. 

Weitere Informationen: Es erfolgt keine Diagnosestellung (Ergebnisse können sein: ein bestimmter Persönlichkeitsstil, Persönlichkeitseigenschaften, wie ausgeprägt Wohlbefinden ist, Alkoholmissbrauch (aber keine Sucht-Diagnose!). Die Teilnehmer werden nach schriftlicher Zustimmung mittels der Fragebögen getestet. Selbstverständlich erfolgt eine vollständige Anonymisierung bei der Veröffentlichung. Es besteht kein Risiko einer Datenschutzverletzung. Die Datenerhebung soll über eine verschlüsselte Website, auf der Teilnehmer Fragebögen ausfüllen können, vollkommen anonym geschehen. Um auf diese Website zu gelangen soll ein Link ausgesendet werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: 

Mag. Victoria Elena Maringgele
Klinische- und Gesundheitspsychologin
Psychoanalytikerin
T: +43 (0) 5 7255-56688
Mail: v.maringgele[at]salk.at