Die Ärztekammer für Salzburg begrüßt, dass sich die Landesregierung klar zur Umsetzung des Entwicklungsplans für die Salzburger Landeskliniken (SALK) bekennt. Der Plan sieht vor, bis 2040 rund eine Milliarde Euro in Neu- und Umbauten am Landeskrankenhaus und an der Christian-Doppler-Klinik zu investieren und die über Jahrhunderte gewachsenen Strukturen in modernen, zusammengeführten Einheiten zu bündeln.
„Das ist ein wichtiges und richtiges Signal“, sagt Dr. Matthias Vavrovsky, Präsident der Ärztekammer für Salzburg. „Hier wurde erkannt, wie wichtig klare Investitionsschritte sind – ein klares Bekenntnis zum Ausbau des größten Spitalsstandorts des Landes, der unser Gesundheitssystem langfristig stärkt. Gerade angesichts knapper Kassen ist eine Investition dieser Größenordnung alles andere als selbstverständlich. Jetzt geht es darum, dass daraus auch verbindliche Handlungsschritte werden, die über den Tag hinaus Bestand haben.“
Für die Ärztekammer ist der Plan dabei mehr als eine Reihe einzelner Bauprojekte
„Dieser Schritt ist ein wichtiger Baustein für den Entwicklungsplan, den wir brauchen, um die Gesundheitsversorgung weiterzudenken“, sagt Priv.-Doz. Dr. Jörg Hutter, Vizepräsident und Kurienobmann der angestellten Ärzte. „Wer so vorausschauend plant, sichert dem Standort den Anschluss an die moderne Medizin und eine Versorgung, die auf Dauer leistbar bleibt.“
Ein besonderes Augenmerk legt die Ärztekammer auf die Beschäftigten in den Spitälern. „Entscheidend ist auch, was solche Bauten für die Menschen bedeuten, die in den Kliniken arbeiten“, sagt Dr. Reinhard Bittner, Spitalsärztevertreter und stellvertretender Kurienobmann der angestellten Ärzte.
„Zeitgemäße Räume, kurze Wege und gute Arbeitsbedingungen sind ein wesentlicher Faktor, um Ärztinnen und Ärzte, Pflege und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten und neue zu gewinnen. Genauso wichtig ist aber, dass die großen Investitionen die laufenden Budgets nicht gefährden – Neubauten dürfen nicht zulasten des täglichen Betriebs und des Personals gehen. Ein attraktiver Arbeitsplatz ist die Voraussetzung für eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten,“ so die Ärztevertreter abschließend.
Grafik: Land Salzburg - SALK
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