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Lieber mit Linsen?

Viele wollen nicht, dass Brillen ihren Augen die Show stehlen und bevorzugen daher Kontaktlinsen. Welcher Typ Linse für welches Auge passt.

Von Mag. Andrea Krieger

Beinahe 50 Jahre sind Kontaktlinsen bereits am Markt. Nicht zuletzt dank Neuerungen wie färbigen Haftschalen und Einmallinsen erfreut sich der diskrete Kunststoff-Sehbehelf über der Hornhaut größerer Beliebtheit denn je, vor allem beim Sport, in der Sauna oder am Strand brillieren Linsen. Weitere Vorteile: Das Sichtfeld wird nicht durch eine Brillenfassung eingeschränkt. Außerdem verkleinern Linsen das Bild weit weniger als Augengläser. Das ist vor allem bei starker Fehlsichtigkeit von Vorteil. Allerdings kann man mit Haftschalen auch leichter etwas falsch machen, und das kann dann im sprichwörtlichen Sinn ins Auge gehen. Welcher Typ Linse eignet sich für wen? Wann sollte man besser die Finger von Linsen lassen?

Kontaktlinsen von früh bis spät

Formstabile, im Volksmund auch „harte“ Kontaktlinsen genannt, sind die unangefochtenen Stars. „Formstabile Kontaktlinsen haben wie eh und je ihre Existenzberechtigung“, sagt die Wiener Augenärztin Dr. Gabriela Seher. „Viele tragen sie seit ihrer Jugend von früh bis spät. Und es sind in der Regel die zufriedensten Linsenträger.“ Seher, auch Vorsitzende der Vereinigung Kontaktlinsen anpassender Augenärzte der Österreichischen Ophtalmologischen Gesellschaft, begründet das so: „Formstabile Kontaktlinsen garantieren stabil gutes Sehen, da sie neben Kurz- und Weitsichtigkeit auch Unschärfen durch Hornhautverkrümmungen gut ausgleichen. Außerdem sind sie gesund, weil sie für einen beständigen Austausch des Tränenfilms sorgen. Man kann sie 16 Stunden am Tag tragen. Und dass sie immerhin zwei Jahre halten, macht sie obendrein zu einer kostengünstigen Variante.“
Der Haken: Nicht jeder verträgt sie.

Bequemlichkeit für Kombinierer
Weiche Linsen wiederum sind im Trend. „Aus gutem Grund“, sagt Seher. 

Fachärztlicher Kommentar

Kontaktlinsen in ihrer Vielfalt sind heutzutage ein toller Ersatz für Brillen. Es gibt beinahe keinen Sehfehler des Auges mehr, welcher nicht mit Kontaktlinsen vorteilshaft angewendet werden kann. Wie bereits in dem Überblick in Medizin populär gut verständlich zu lesen ist, sind aber einige Eigenschaften einzuhalten.

Es muss eine dem Auge adäquate Versorgung mit entsprechenden Linsen erfolgen. Die entsprechende Auswahl erfolgt durch einen Anpasser, welche Ihnen die geeigneten Kontaktlinsen empfiehlt.
Es muss eine entsprechende Kontrolle gewährleistet sein, da die Kontaktlinse in die Physiologie eingreift und diese Interaktion beobachtet werden muss - deshalb regelmäßige Kontrolle.
Die Kontaktlinse auf dem Auge muss adäquat gepflegt werden. Nur damit wird eine langfristige Verträglichkeit möglich.
Dazu gehört auch, die Anweisungen der Anpasser zu befolgen. Und sollte einmal eine Veränderung gesehen und beobachtet werden, ist eine schnelle Kontrolle bei Ihrem Augenarzt das sicherste Vorgehen zur  Vermeidung von bleibenden Schäden.
Insgesamt ist die Kontaktlinse ein ziemlich sicheres Mittel zur Verbesserung des Sehens und zum Ausgleich von Sehfehlern.

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