Distanzierungen vom "Sönnichsen-Brief"

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Uns erreichten zwischenzeitlich zwei Schreiben, eines von Frau Dr. Schatzmann und eines von Frau Dr. Gürel, in dem sie sich von ihrer Namensnennung im "Offenen Brief" an Ärztekammer-Präsident Szekeres distanzieren.

Distanzierungen vom sogenannten "Sönnichsen-Brief"


Ich distanziere mich von meiner Namensnennung auf dem „Offenen Brief an den Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer, Herrn a.o. Univ.-Prof. Thomas Szekeres“. Ich hatte bereits im zeitlichen Umfeld der Veröffentlichung meine Unterstützung entzogen. Trotzdem werde ich noch auf der Liste genannt. Ich bin weder gegen die Covid-Impfung noch „impfkritisch“ – im Gegenteil: Ich hoffe auf möglichst viele freiwillig Geimpfte!

Warum ich dann jemals auf die Liste kam: Weil ich noch auf eine Diskussion bzgl. der Verhältnismäßigkeit einer generellen Impfpflicht ab 14 Jahren hoffe. Meine Skepsis gegenüber der Impfpflicht ist auch aus Sicht der Salzburger Ärztekammer durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt.

Ich habe aber meine Unterstützung für den „offenen Brief“ widerrufen, als ich gesehen habe, dass es nicht um die Anregung einer fachlichen Diskussion unter Ärzten geht. Ich distanziere mich von den darin öffentlich ausgebreiteten scheinwissenschaftlichen Ausführungen.

Dr. Angelika Schatzmann, Hallein
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Ich distanziere mich sowohl von meiner Namensnennung auf dem „Offenen Brief an den Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer, Herrn a.o. Univ.-Prof. Thomas Szekeres“ als auch von jeglichen darin angeführten Behauptungen und Quellenangaben, die wissenschaftlich nicht fundiert sind. Außerdem möchte ich betonen, dass ich selbst geimpft bin und eine Impfordination führe.

Dr. Fatma Gürel, Salzburg
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Anmerkung des Präsidenten der Salzburger Ärztekammer, Dr. Karl Forstner:

„Die Salzburger Ärztekammer ist dankbar, mit welch klaren Worten Sie, Frau Kollegin Dr. Schatzmann und Frau Kollegin Dr. Gürel, sich für wissenschaftsbasierte Medizin aussprechen.“