Corona-Impfstrategie: Salzburgs niedergelassene ÄrztInnen bilden Kernsegment der Impfkampagne

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Land Salzburg, Rotes Kreuz und Ärztekammer geben in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Salzburger Impfstrategie bekannt.

Die Eckpunkte der Impfstrategie im Überblick:

  • Die erste Impfung für Bewohner und Mitarbeiter von Seniorenwohnhäusern wird in KW 2 und KW 3 abgeschlossen. Alle Seniorenwohnhäuser haben bereits eingemeldet und sind eingeteilt. (Anm.: Zeitversetzt um 3 Wochen beginnen somit an denselben Orten die Impfungen des "2.Stiches", also des zweiten Teiles der Impfung. Diese Impfdosen werden im Land vorrätig gehalten, da der 2. Stich an die Chargennummer des Impfstoffes gebunden ist.)
  • Bis Ende Jänner/Mitte Feber ist die Erstimpfung des Spitalspersonals und des niedergelassenen Bereichs (ngl. Ärzte, Zahnärzte und Apotheken, jeweils samt dort angestelltes Personal) geplant. (Anm.: Die logistischen und administrativen Vorbereitungen der Impfstellen laufen / sind bereits abgeschlossen. Alles hängt vom Angebot an Impfdosen für den 1. und den 2. Stich ab.)
  • Ab Anfang Februar können sich Personen über 80 Jahre, die zu Hause wohnen zur Impfung anmelden (Anm.: Das ist keine Terminreservierung, sondern eine Bedarfserhebung. Alles hängt vom Angebot an Impfdosen für den 1. und den 2. Stich ab): Online unter www.salzburg-impft.at oder über die Hotline 1450. (Anm.: Die Impfstellen / Impftstraßen geben dann die genauen Impftermine bekannt)
  • Bis voraussichtlich Ende März werden die Personen der Priorität 1 (spezifisches Gesundheitspersonal und über 80-Jährige bzw. und Patienten mit Vorerkrankungen mit besonders hohem Risiko laut Bundesvorgaben), also rund 30.000 Personen inkl. 2. Stich durchgeimpft sein.
  • Zur Bestellung/Verwaltung von Impfstoff und Reservebildung für die zweite Teilimpfung (3 Wochen nach der Erstimpfung): Das Land installierte eine Impfdisponentin, um die Planungssicherheit zu gewährleisten.
  • Die Bestellung der Impfstoffe wickelt das Land Salzburg zentral ab.
  • Die Impfzielgruppen werden von niedergelassenen Ärzten geimpft. Sollten deren Kapazitäten nicht reichen, werden in den größten Gemeinden und Städten umgehend Impfstraßen errichtet - die Vorbereitungen sind getroffen.
  • Ab Anfang März können sich über 65-Jährige vormerken lassen (Anm.: Das ist keine Impftermin-Reservierung, sondern eine Bedarfserhebung). Das Land geht davon aus, dass diese Personengruppe bis Ende Juni oder nach Maßgabe der verfügbaren Impfstoffe auch schon früher durchgeimpft werden kann. Danach können die Impfungen bei der Gruppe der unter 65-Jährigen beginnen.

Alle Inhalte der Pressekonferenz finden Sie online unter: https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=64434

Detaillierte Beschreibungen, wie die Anmeldung zur Impfung erfolgt, wie die Hochrisikopatienten berücksichtigt werden und wie die Meldung dann über RK zum Hausarzt bzw. zur Impfdisponentin kommt, folgen in den nächsten Tagen.

Aktuelle Maßnahmen der Ärzteschaft und -kammer:

  • Einrichtung Impfstellen für Phase 1 (Impfung Gesundheitspersonal) und für Phase 2 (startend > 80 Lbj. und Patienten mit Vorerkrankungen mit besonders hohem Risiko laut Bundesvorgaben),

  • Koordination der administrativen und logistischen Vorgaben zur Abwicklung der Impfungen;

  • Vernetzung Impfstellen mit Bestellplattform Land Salzburg / Rotes Kreuz,

  • Veröffentlichung Impfstellen;

Hier geht’s zum ärzteinternen Bereich mit allen aktuellen Rundschreiben der Ärztekammer > www.aeksbg.at/aktuelles-fuer-aerzte/coronavirus