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Ordinationsevaluierung 2019

Startschuss für die zweite verpflichtende Evaluierung aller in Salzburg gemeldeter Ordinationen fällt im März 2019; INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN: >>Dienstag, 20. November 2018, 19 Uhr, Salzburg Stadt Hörsaal II. Medizin >>Dienstag, 27. November 2018, 19 Uhr, St. Veit / Pongau Klingelbergsaal
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Radiologie Pinzgau - erneute Stellungnahme

„Um eine schnelle Lösung für die Pinzgauer Bevölkerung herbeizuführen, wäre es am einfachsten und am vernünftigsten, von Seiten der SGKK die radiologische Kassenstelle in Zell am See, gerne auch als Gruppenpraxis mit Dependancen in Saalfelden und Mittersill, wieder auszuschreiben und umgehend nach zu besetzen.“
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Infusion 2018 - Dr. DIGI ROB - Der bessere Arzt?

Symposium der Österreichischen Ärztekammer:„Künstliche Intelligenz, Telemedizin, Robotik & Co: Wohin die Reise geht." Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Medizin - Vortrag von Dr. med. Karl Forstner/Präsident Ärztekammer Salzburg, Referatsleiter Telemedizin Österreichische Ärztekammer um 17:50 Uhr
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don`t smoke - das Volksbegehren

Für Ärztekammer und Krebshilfe ein „überwältigendes Ergebnis“ - Szekeres: „Knapp 900.000 Stimmen sind ein klares Signal an die Politik“
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Bausteine für die Versorgungspyramide fehlen noch

ÖÄK Steinhart warnt vor „Stehenbleiben auf halber Strecke"

Die jüngste IMAS-Studie im Auftrag der Ärztekammer zeigt, dass sich Patienten einen konstanten ärztlichen Ansprechpartner über einen längeren Zeitraum wünschen. Dies bekräftige sehr deutlich die Forderung der Ärztekammer nach der zügigen Umsetzung des Haus- und Vertrauensarzt-Modells der ÖÄK und der „Versorgungspyramide", sagt Johannes Steinhart, Vizepräsident der Ärztekammer und Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte: „In der Versorgungspyramide bildet der niedergelassene ärztliche Bereich mit den Haus- und Vertrauensärzten die Basis, die niedergelassenen Fachärzte, Spitals-Ambulanzen und die stationären Spitals-Abteilungen den Überbau."

„Der Arzt des Vertrauens soll Patienten ganzheitlich ein Leben lang betreuen und sie durch das Gesundheitssystem führen", sagt Steinhart. Das entspreche nicht nur dem Patientenwunsch, sondern bringe auch kompetente Steuerung und rasche und zielgerichtete Diagnostik und Therapie. „Das ist eine optimale medizinische Betreuung", betont Steinhart, „Zur Versorgungspyramide gehören auch Anreizsysteme, die den Patienten dazu motivieren, medizinische Leistungen primär über den Haus- und Vertrauensarzt in Anspruch zu nehmen." Diese Anreize könnten zum Beispiel im Bereich der Rezeptgebühren, der e-Card Gebühr oder der Sozialversicherungsbeiträge liegen.

„Bisher gab es schon einige sehr gute Ansätze, zum Beispiel bei der Finanzierung von Lehrpraxen oder der der e-Medikation", sagt der ÖÄK-Vizepräsident, der vor einem „Stehenbleiben auf halber Strecke" warnt: „Einige Elemente der Versorgungspyramide sind immer noch Baustellen. Wir hoffen, dass diese in einem ebenso konstruktiven Klima finalisiert werden."

Jetzt ist die Gelegenheit, zu handeln

Ein wesentlicher Teil davon sei die Stärkung des Hausarzt-Berufes, meint Edgar Wutscher, Obmann der Bundessektion Allgemeinmedizin der ÖÄK. „Im Wissen um den Hausärztemangel darf im niedergelassenen Bereich nicht gespart, sondern muss investiert werden. Denn die Situation wird sich schnell verschärfen – jetzt ist die Gelegenheit, zu handeln." Es gebe bereits verschiedene Vorschläge der Ärztevertretung, um Ärzte in der Region zu halten, zum Beispiel neue Zusammenarbeitsformen: „Das ist eminent wichtig für die medizinische Nahversorgung", meint Wutscher.

Der Hausarzt-Beruf müsse dringend attraktiver gemacht werden. Dazu gehören unter anderem mehr Kassenstellen, die Einführung des Facharzttitels für Allgemeinmediziner und Investitionen in Lehrstühle für Allgemeinmedizin an allen medizinischen Universitäten. „Darüber hinaus muss der in den vergangenen Jahren regelrecht explodierte bürokratische Aufwand auf ein vernünftiges Maß zurückgefahren werden", sagt Wutscher. „Wir brauchen endlich wieder Zeit für unsere Patienten."


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