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med.ium - aktuelle Ausgabe

med.ium 05_06/2018: Von Rechts wegen - die Aufklärungsverpflichtung; Die Österreichische Gesundheitskasse kommt; Ausbildungsevaluierung- Im Detail im Bundesland Salzburg; Medizin in Salzburg- Aktion „Kids Save Lives“; AVOS klärt in den Bädern zum Thema Hautkrebs auf; Buchvorstellung Der „hypokroatische“ Eid und andere Mysterien
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Gesunde Augen im Sommer

Sonne, gechlortes Wasser, Klimaanlagen – die Augen sind im Sommer speziellen Herausforderungen ausgesetzt. Was die Augen reizen kann und wie Sie einen gesunden Durchblick bewahren.
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Rückruf von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Valsartan

Wichtige Information des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen über den Rückruf von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Valsartan vom chinesischen Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceutical
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Verärgerung über Einfrieren der Ausgaben für ärztliche Leistungen

Aktuelles Vorhaben der Bundesregierung, die Ausgaben für die Leistungen im niedergelassenen Ärztebereich in den nächsten zwölf Monaten einzufrieren, stößt auf Unverständnis. Steinhart: „Wer die Ausgaben einfriert, hat damit zwangsläufig Leistungskürzungen zu verantworten."
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news Österreichische Ärztekammer

Spitäler sind keine Lückenbüßer

ÖÄK-VP Mayer: Spitäler dürfen nicht die Versäumnisse der Gesundheitspolitik ausbaden

Der Kassenärztemangel im niedergelassenen Bereich wird immer deutlicher spürbar. Österreichweit können derzeit 70 Kassen-Ordinationen nicht nachbesetzt werden. Eine weitere Verschärfung droht durch eine Pensionierungswelle in den kommenden Jahren. „Wir haben schon jetzt übervolle Ambulanzen mit vielen Selbstzuweisern, die größtenteils von niedergelassenen Ärzten betreut werden," sagt Harald Mayer, Obmann der Bundeskurie der angestellten Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer. „Seit Jahren fordern wir eine Stärkung der Kassenärzte und mehr Kassenstellen, um die Spitäler zu entlasten."

„Es darf nicht sein, dass die derzeit diskutierten Rezepte gegen den Ärztemangel auch auf dem Rücken der Spitalsärzte landen," fordert Mayer und bezieht sich auf ein Modell, dass Spitäler mit einem Ärztepool in den Ordinationen aushelfen sollten. „Das ist pure Kosmetik, um einer wirksamen Lösung des Problems aus dem Wege zu gehen," sagt der ÖÄK-Vizepräsident. Lösungen lägen längst auf dem Tisch, beginnend mit einer Attraktivierung des Arztberufes besonders in strukturschwachen Regionen, dem deutlichen Ausbau von Kassenstellen, sowie der Förderung von Gruppenpraxen.

Solange das nicht passiert, versorgen die Spitäler zu viele Patienten mit zu langen Wartezeiten in überfüllten Ambulanzen und nicht am „best point of Service". „Spitäler sind der teuerste Punkt unserer Gesundheitsversorgung. Wir werden keine Maßnahmen mehr tolerieren, die durch Versäumnisse und künstlich erzeugten Mangel entstanden sind," schließt Mayer. (mh)

 


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