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Valsartan aus China - Ergänzung 08.08.2018: Überprüfung der Valsartan-Medikamente.

Zentrallabor der deutschen Apotheker testete zurückgezogene Blutdruckmittel - Mit einer Tablette pro Tag Nitrosaminmenge von zwei bis zehn Kilogramm Pökelfleisch?
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Zu wenig Mut bei der Gesundheitsplanung

Land Salzburg und Salzburger Gebietskrankenkasse planen medizinische Versorgung im Bereich der niedergelassenen Kassenärzte bis 2025. Daraus soll der ‚regionale Strukturplan Gesundheit‘ entstehen.
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Ein rauschendes Fest für die Ärzte

Am 13. Juli 2018 stieg das traditionelle Sommerfest der Ärztekammer für Salzburg im Kavalierhaus zu Klessheim. Einmal mehr verwöhnte das Kavalierhaus mit seinen kulinarischen Köstlichkeiten und war bestens gerüstet, um über 800 Gäste in dieser traumhaften Location zu empfangen. Die Bilder zum Fest.
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Hypnose

Mit der jahrtausendealten Technik der Hypnose kann man Schmerzen bewältigen, Ängste abbauen oder heilsame Zugänge zum Unbewussten schaffen.
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news Österreichische Ärztekammer

ÖÄK-Steinhart: Zentralismus löst keine Kassenprobleme

Bei der Kassenreform müssen Budget- und Beitragshoheit, Vertragshoheit samt den Honorarverhandlungen sowie der kassenärztliche Stellenplan bei den Bundesländern verbleiben.

„Die Ärztevertretung begrüßt grundsätzlich eine sinnvolle Weiterentwicklung des Sozialversicherungssystems, die zu einer Optimierung der sozialen Gesundheitsversorgung beiträgt", kommentiert Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer das heute von Bundeskanzler Sebastian Kurz geäußerte Vorhaben, im Zuge der Kassenreform die Zahl der Sozialversicherungsträger auf „fünf oder weniger" zu reduzieren. Allerdings dürfe es aus Ärztesicht nicht dazu kommen, dass dabei die solidarische Finanzierung, die soziale Medizin und die Selbstverwaltung der Krankenkassen in Frage gestellt oder sogar abgeschafft werden. „Weiterentwickeln und Verbessern ja, Zerschlagen nein", so Steinhart.

Aus Sicht der Ärztevertretung müssen, damit unterschiedlichen regionalen Versorgungssituationen und -bedürfnissen ausreichend Rechnung getragen werden kann, „die Budget- und Beitragshoheit der regionalen Kasse, die Vertragshoheit samt den Honorarverhandlungen der regionalen Kasse mit der regionalen Ärztekammer, sowie die Planungshoheit samt kassenärztlichem Stellenplan in den Bundesländern verbleiben", fordert Steinhart von der Politik. Nur so könne eine effiziente und patientennahe Gesundheitsversorgung auch in Zukunft sichergestellt werden: Zentralismus, der regionale Gegebenheiten ignoriert, könne keine Lösung sein, sagt Steinhart.

Grundsätzlich sollte die Politik einen evolutionären Ansatz bevorzugen und von der Selbstorganisation von Systemen ausgehen, „Revolutionen von Oben funktionieren nicht und werden auch bei der  Kassenreform zu keinem guten und nachhaltigen Ergebnis führen", so der Ärztekammer-Vizepräsident. „Deshalb wäre es sinnvoll, wenn die Politik auch die Erfahrung und Expertise der Ärztinnen und Ärzte und ihrer Vertretung in allen Phasen der Vorbereitung der geplanten Kassenreform einbezieht."

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