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Valsartan aus China - Ergänzung 08.08.2018: Überprüfung der Valsartan-Medikamente.

Zentrallabor der deutschen Apotheker testete zurückgezogene Blutdruckmittel - Mit einer Tablette pro Tag Nitrosaminmenge von zwei bis zehn Kilogramm Pökelfleisch?
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Zu wenig Mut bei der Gesundheitsplanung

Land Salzburg und Salzburger Gebietskrankenkasse planen medizinische Versorgung im Bereich der niedergelassenen Kassenärzte bis 2025. Daraus soll der ‚regionale Strukturplan Gesundheit‘ entstehen.
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Ein rauschendes Fest für die Ärzte

Am 13. Juli 2018 stieg das traditionelle Sommerfest der Ärztekammer für Salzburg im Kavalierhaus zu Klessheim. Einmal mehr verwöhnte das Kavalierhaus mit seinen kulinarischen Köstlichkeiten und war bestens gerüstet, um über 800 Gäste in dieser traumhaften Location zu empfangen. Die Bilder zum Fest.
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Hypnose

Mit der jahrtausendealten Technik der Hypnose kann man Schmerzen bewältigen, Ängste abbauen oder heilsame Zugänge zum Unbewussten schaffen.
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news Österreichische Ärztekammer

EU-Impfwoche: Österreichische Ärztekammer fordert mehr Aufklärung

Nicht-Fördern von Impfgegnern ist zu wenig

Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) begrüßt den Entschluss der steirischen Landesregierung, Gesundheitseinrichtungen, die Impfgegner zu Vorträgen einladen, nicht mehr zu fördern. Dies sollte allerdings eine absolut unstrittige Selbstverständlichkeit sein, betonte der Leiter des ÖÄK-Referats für Impfangelegenheiten, Rudolf Schmitzberger. Anlässlich der Europäischen Impfwoche forderte er die Bundesregierung auf, durch Aufklärungskampagnen der Gefahr von Epidemien proaktiv vorzubeugen und sich auch verstärkt bei europaweiten Aktivitäten einzubringen.

An einer aktiven Auseinandersetzung mit den steigenden Impfängsten der Bevölkerung führe kein Weg vorbei, „Nicht-Fördern ist entschieden zu wenig", erklärt Schmitzberger. Die WHO habe schon 2016 in einem Dossier sehr klar dargelegt, dass den sinkenden Impfraten in der westlichen Welt nur durch verstärkte Kommunikation und Aufklärung beizukommen ist.

Die zwei tragenden Säulen seien dabei das individuelle Arzt-Patienten-Gespräch und öffentliche Awareness-Maßnahmen. Das eine passiere tagtäglich in den Arztpraxen. Zudem würden sich Journalistinnen und Journalisten seit einigen Jahren sehr intensiv darum bemühen, den Halbwahrheiten und Falschmeldungen der Online-Welt ein faktenbasiertes Gegengewicht entgegenzuhalten. „Was es aber noch zusätzlich braucht, sind staatliche Aufklärungskampagnen in Abstimmung mit europaweiten Aktivitäten. Denn Infektionskrankheiten kümmern sich nicht um Staatsgrenzen", so der ÖÄK-Impfreferent.

„Hardcore"-Impfgegner seien zahlenmäßig nicht die größte Herausforderung, so Kinderarzt Schmitzberger. „Am meisten Aufmerksamkeit brauchen die vielen Eltern, die wirklich nur das Beste wollen für ihre Kinder, aber total verunsichert sind aufgrund der Fülle an Falschinformationen vor allem in den Sozialen Medien." Dabei komme es sehr darauf an, die Bedenken erst einmal ernst zu nehmen und nicht vom Tisch zu wischen.

Hier seien auch in der ärztlichen Kommunikation neue Wege zu beschreiten. Schmitzberger: „Wir müssen besser verstehen, wie Menschen generell Entscheidungen treffen, welche psychologischen Faktoren da mitspielen." Bei der Einschätzung von Risiken komme z.B. oft das Sicherheitsdenken, eine Grundkonstante menschlichen Handelns, zum Tragen. Schmitzberger: „Im Impfkontext heißt das dann: Das statistisch noch so unbedeutende Risiko einer Impfreaktion wiegt plötzlich ungleich schwerer als der immense Vorteil, vor einer Erkrankung geschützt zu sein."


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