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med.ium - aktuelle Ausgabe

med.ium 05_06/2018: Von Rechts wegen - die Aufklärungsverpflichtung; Die Österreichische Gesundheitskasse kommt; Ausbildungsevaluierung- Im Detail im Bundesland Salzburg; Medizin in Salzburg- Aktion „Kids Save Lives“; AVOS klärt in den Bädern zum Thema Hautkrebs auf; Buchvorstellung Der „hypokroatische“ Eid und andere Mysterien
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Gesunde Augen im Sommer

Sonne, gechlortes Wasser, Klimaanlagen – die Augen sind im Sommer speziellen Herausforderungen ausgesetzt. Was die Augen reizen kann und wie Sie einen gesunden Durchblick bewahren.
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Rückruf von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Valsartan

Wichtige Information des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen über den Rückruf von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Valsartan vom chinesischen Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceutical
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Verärgerung über Einfrieren der Ausgaben für ärztliche Leistungen

Aktuelles Vorhaben der Bundesregierung, die Ausgaben für die Leistungen im niedergelassenen Ärztebereich in den nächsten zwölf Monaten einzufrieren, stößt auf Unverständnis. Steinhart: „Wer die Ausgaben einfriert, hat damit zwangsläufig Leistungskürzungen zu verantworten."
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news Österreichische Ärztekammer

ÖÄK-Szekeres: AUVA-Auflösung wäre Katstrophe für österreichische Unfallversorgung

In Wien und Graz versorgt AUVA auf höchstem medizinischen Niveau jeden zweiten Unfallpatienten, österreichweit jeden fünften – internationale Vorbildwirkung

„Die von Gesundheitsministerin Hartinger-Klein heute über die APA lancierte Aussage, dass sie davon ausgehe, dass die AUVA aufgelöst werde, wäre eine Katastrophe für die österreichische und speziell die Wiener und Grazer Unfallversorgung", warnt Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK). Betroffen von den drastischen Einsparungsmaßnahmen der Bundesregierung von 500 Mio. Euro, die knapp 40 Prozent des AUVA-Budgets ausmachen, wäre die Unfallversorgung von jährlich fast 400.000 Menschen. Österreichweit versorgt die AUVA jeden fünften Unfallpatienten, in Wien und Graz ist es sogar jeder zweite. Neben dem Traumazentrum Wien mit den beiden UKH-Standorten Meidling und Brigittenau/Lorenz Böhler betreibt die AUVA noch die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling (Wien), Weißer Hof (NÖ), Häring (Tirol) und Tobelbad (Steiermark).

Szekeres: „Die vom österreichischen Arzt Lorenz Böhler begründete Unfallchirurgie und in den AUVA-Einrichtungen seit Jahrzehnten auf höchstem medizinischen Niveau umgesetzte Unfallversorgung von der Operation bis zur Rehabilitation hat internationale Vorbildwirkung." Auch bei der Prävention von Arbeitsunfällen ist die AUVA vorbildhaft, da auf Grund ihrer Maßnahmen die Anzahl der Arbeitsunfälle drastisch gesunken ist.

Leider seien diese, die AUVA betreffenden Reformvorhaben der Bundesregierung von reinen Kostenüberlegungen getrieben. Szekeres: „Gerade im Gesundheitsbereich sind Reformen gefährlich, deren einziges Ziel Einsparungen sind, sofern wir einen gewissen Standard im Gesundheitswesen erhalten wollen." Das österreichische Gesundheitswesen sei im weltweiten Vergleich ein hervorragendes, dessen Vorteile aber nur dann wahrgenommen und geschätzt werden, wenn die einzelne Person es wegen Krankheit, Verunfallung oder Rehab in Anspruch nehmen müsse. „Als gesunder Mensch ist es leicht, ökonomisch getriebene Reformen zu entwerfen, die der Volkswirtschaft kurzfristig Einsparungen bringen könnten. Ich warne aber vor solchen Schritten im Gesundheitssektor. Die Gesundheit der Menschen ist ein so hohes Gut, welches nicht ausschließlich nach ökonomischen Gesichtspunkten bewertet und geplant werden darf. Dementsprechend appelliere ich an die Politik, die mögliche Zerschlagung der AUVA dringend zu überdenken, so Szekeres abschließend.


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