NEWS

Wichtige Information des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen über

den Rückruf von Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Valsartan vom chinesischen

Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceutical

 

Wirksamer Bestandteil: Valsartan

Betroffene Zulassungsinhaber:

+pharma arzneimittel gmbh

1A Pharma GmbH

Actavis Group PTC ehf

G.L. Pharma GmbH

Genericon Pharma GmbH

Sandoz GmbH

STADA Arzneimittel GmbH

Teva B.V.

 

Valsartan ist angezeigt bei Essentieller Hypertonie, nach frischem Herzinfarkt, symptomatischerHerzinsuffizienz.

 

Nähere Angaben zu den Indikationen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Fachinformationen

Da es in diesem Zusammenhang laufend zu neuen Informationen kommen kann, informieren

Sie sich bitte regelmäßig auf der Homepage des Bundesamtes für Sicherheit im

Gesundheitswesen

 

Zusammenfassung

In der Europäischen Union findet derzeit ein chargenbezogener Rückruf von valsartanhaltigen Arzneimitteln statt, deren Wirkstoff vom chinesischen Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceutical produziert wurde. Die betroffenen Arzneimittel werden zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt.

Grund für den Rückruf ist eine mögliche produktionsbedingte Verunreinigung des Wirkstoffs mit N-Nitrosodimethylamin. Dieser Stoff ist von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft. Bislang liegen noch keine Erkenntnisse darüber vor, ob und in welchen Konzentrationen die Verunreinigung in diesen Arzneimitteln enthalten ist. Der Rückruf aller betroffenen Chargen erfolgt daher europaweit vorsorglich bis zur Klärung des Sachverhaltes. Eine erste wissenschaftliche Bewertung des Gefährdungspotentials fand bereits auf europäischer Ebene statt und eine akute Gefährdung kann zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden. Da solche Verunreinigungen aus dem Vorsorgeprinzip jedoch nicht zu tolerieren sind, wird ein Rückruf aller potentiell betroffenen Arzneimittel durchgeführt. Weitergehende Untersuchungen sind europaweit im Laufen und werden von der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) koordiniert und gemeinsam mit den Mitgliedstaaten abgestimmt. Ziel des Verfahrens ist es, zum Schutz der Patienten europaweit harmonisierte Maßnahmen zu ergreifen.

 

Patienten, die valsartanhaltige Arzneimittel einnehmen, sollen die Arzneimittel keinesfalls ohne Rücksprache mit ihrem Arzt absetzen, da das gesundheitliche Risiko eines Absetzens um ein Vielfaches höher liegt als das mögliche Risiko durch eine Verunreinigung. Ein akutesPatientenrisiko besteht nicht.

 

Bitte melden Sie alle unerwünschten Reaktionen im Zusammenhang mit Valsartan dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen/AGES Medizinmarktaufsicht.

NEUE INFORMATIONEN ZU VALSARTAN (bitte einloggen):

Vergleichstabelle Sartane (Salzburger Landesapotheken)

Informationen zu Verfügbarkeit von Valsacor (Valsartan)


ausschreibungen

news Österreichische Ärztekammer

Ärztekammertag: Resolution zu Telemedizin und e-Health

Die Vollversammlung der Österreichischen Ärztekammer hat am Freitag im Rahmen des 138. Ärztekammertages eine Resolution zu den Themenfeldern Telemedizin und eHealth verabschiedet.
Mehr lesenÜberÄrztekammertag: Resolution zu Telemedizin und e-Health

Bundeskurie niedergelassene Ärzte begrüßt Anstellung Arzt bei Arzt

„Dass ordinationsführende Ärzte nun endlich Kolleginnen und Kollegen anstellen können, hilft beiden Seiten und ist ein entscheidendes Element im Kampf gegen den strukturellen Ärztemangel“, zeigte sich der Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Johannes Steinhart, erleichtert über den diesbezüglichen Parlamentsbeschluss – nicht ohne hinzuzufügen, dass die ÖÄK um diese Liberalisierung jahrzehntelang mit der Politik ringen musste.
Mehr lesenÜberBundeskurie niedergelassene Ärzte begrüßt Anstellung Arzt bei Arzt

ÖÄK-Steinhart: Sinkende SV-Beiträge - Wer soll das bezahlen?

Der Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer fragt, wie das Gesundheitssystem fit für die zukünftigen Anforderungen gehalten werden kann.
Mehr lesenÜberÖÄK-Steinhart: Sinkende SV-Beiträge - Wer soll das bezahlen?

Renaissance von Masern & Co.: Warum Impfen „in“ sein muss – in jedem Alter

„Jedes Alter braucht seine Impfung, von der Phase als Neugeborenes über die Kindheit und Jugend, bis hin zur Schwangerschaft und zum hohen Alter." Das betont Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien und wissenschaftliche Leiterin des Österreichischen Impftags 2019 – dieser steht dementsprechend unter dem Motto „Impfprävention – Von Jung bis Alt." Und angesichts der unerwünschten Renaissance von schweren Infektionskrankheiten wie Masern, Keuchhusten (Pertussis) oder Diphtherie, aber auch den vielen mit Influenza assoziierten Todesfällen, forderten die ExpertInnen von MedUni Wien, Österreichischer Ärztekammer und Österreichischer Apothekerkammer auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, dass Impfen wieder „in" sein muss und mangelhafter Impfschutz als gesellschaftliches Problem betrachtet wird.
Mehr lesenÜberRenaissance von Masern & Co.: Warum Impfen „in“ sein muss – in jedem Alter

arztsuche

Leitartikel

Aktuelle Tweets der ÖÄK

Fortbildungen