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Ordinationsevaluierung

Der Startschuss für die zweite verpflichtende Evaluierung aller in Salzburg gemeldeter Ordinationen fällt im März 2019. 

 

Ärztliche Qualitätssicherung

Die Verpflichtung zur ärztlichen Qualitätssicherung ist im Ärztegesetz verankert (§§ 49, 117, 118). Die Österreichische Ärztekammer hat hierzu die Qualitätssicherungsverordnung 2018 erlassen und die Vorgehensweise der Ordinationsevaluierung vorgegeben. Die Österreichische Gesellschaft für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Medizin (ÖQMed) wurde von der Österreichischen Ärztekammer mit der Durchführung der Ordinationsevaluierung betraut.


Selbstevaluierung

Zur Evaluierung sind alle Ordinationen und Gruppenpraxen verpflichtet, unabhängig von ihrer Größe, Art der Tätigkeit, auch unabhängig ob Kassenpraxis oder Wahlarztordination. Maßgeblich ist die Meldung der Ordination oder Gruppenpraxis bei der Ärztekammer für Salzburg.

Erhoben wird in Form einer Selbstevaluation. Es wird ein persönlicher Fragebogen pro Ordination und Arzt in elektronischer Form erstellt, der vom ordinationsführenden Arzt / der ordinationsführenden Ärztin zu beantworten und an die ÖQMed zu übersenden ist.


Überprüfung

Die Überprüfung der eingehenden Fragebögen ist, wie eingangs erwähnt, Aufgabe der ÖQMed.

  • Etwaige Mängel werden in einem  „Mängelbehebungsauftrag" festgehalten und an die jeweilige Arztpraxis übermittelt. Nach Beseitigung aller Mängel wird eine für 5 Jahre gültige Qualitätszertifizierung ausgestellt.
  • Die getätigten Angaben werden, unabhängig von allfälligen Mängelbehebungsaufträgen, in stichprobenartiger Form von einem Qualitätsverifikator überprüft.
  • In Rahmen der Evaluierung wird auch überprüft werden, ob die  Fortbildungsverpflichtung erfüllt ist. Bei allen, die zum Zeitpunkt der Evaluierung ein gültiges DFP Diplom besitzen wird diese Frage bei der Evaluierung entfallen. Bei allen anderen, die kein DFP Diplom vorweisen können, muss die absolvierte Fortbildung nachgewiesen werden und es ist dringend anzuraten bis zur Evaluierung  ein gültiges DFP Diplom zu erlangen.

 

"Es ist sicher sinnvoll, sich schon jetzt mit der Frage der Evaluierung der eigenen Ordination zu beschäftigen, um eventuell notwendige Maßnahmen rechtzeitig veranlassen zu können." Dr. Klaus Bernhart, Referent für Qualitätssicherung

 

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Terminaviso

Informationsveranstaltungen der ÖQMed in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer für Salzburg

  • Dienstag    20.11.18   19.00 Uhr  Salzburg Stadt    Hörsaal II. Med.
  • Dienstag    27.11.18   19.00 Uhr  St Veit/Pongau  Klingelbergsaal

Anmeldung bis spätestens 10.11.2018 an: Alexandra Heindl,  heindl@aeksbg.at erbeten!

 


ausschreibungen

news Österreichische Ärztekammer

ÖÄK-Steinhart: Endlich Bewegung bei den ELGA e-Befunden

„Es ist sehr positiv, dass dieser Tage Bewegung in die Entwicklungen um das langjährige Thema e-Befund in ELGA gekommen ist. Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein verdient Anerkennung dafür, eine Rundum-Evaluierung der ELGA e-Befunde der ELGA GmbH in Auftrag gegeben zu haben, deren Ergebnisse jetzt vorliegen“, sagt Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der ÖÄK. „Das ist, anders als bei früheren Generationen von Gesundheitsministern, ein echter Durchbruch.“ Denn jetzt konnte endlich von einem interdisziplinären Team von Fachleuten zweifelsfrei festgestellt werden, wo noch Defizite und Sanierungsbedarf bestehen, führt Steinhart aus. Und auch, welche konkreten Maßnahmen gesetzt werden müssen, damit ELGA e-Befunde in einer Qualität einsatzfähig sein werden, die Patienten und Ärzten sowie der Gesundheitsversorgung insgesamt einen Nutzen bringt.
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Österreichische Ärztekammer appelliert an Patienten und Ärzte: Impfstatus kontrollieren!

Mit Besorgnis nimmt der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, den derzeitigen Anstieg von Masernerkrankungen zur Kenntnis. Dass eine Krankheit wie Masern, gegen die eine kostenlose Impfung zur Verfügung steht, eine derartige Renaissance erlebe, zeige, wie wichtig ein aufrechter Impfstatus ist, so Szekeres. „Patienten und Ärzte sollten regelmäßig ihren Impfstatus kontrollieren und auftretende Impflücken umgehend schließen.“
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ÖÄK-Präsident Szekeres: Patientenanwalt soll Ärztegesetz lesen

„Ich weiß nicht, ob Gerald Bachinger schon zum Paragraf 51 des Ärztegesetzes vorgedrungen ist", meint Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer. „Seit 2014 ist hier die Verpflichtung zur Preisinformation über die zu erbringende ärztliche Leistung klar verankert." Dies war Teil der EU-Patientenmobilitäts-Richtlinie, aber schon lange bevor es diese EU-Richtlinie überhaupt gegeben habe, habe die Ärztekammer die Kostentransparenz bereits verankert. „Genau das müsste dem Patientenanwalt eigentlich bekannt sein", sagt Szekeres.
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Verkürzung der Ruhezeiten: Resolution der Bundeskurie Angestellte Ärzte

Die Bundeskurie Angestellte Ärzte hat in ihrer außerordentlichen Bundeskuriensitzung vom 24. Jänner eine Resolution zum vorliegenden Entwurf der Novelle des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes (KA-AZG) beschlossen. Der Wunsch der Politik nach Verschlechterung im KA-AZG stößt auf großes Unverständnis. „Die geplante Novelle lehnen wir vollinhaltlich ab. Die Verkürzung der Ruhezeit im Rahmen der Rufbereitschaften und die Verlängerung der Arbeitszeit sind nicht verhandelbar“, sagt Harald Mayer, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) und Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte.
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