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Reizender Sommer für die Augen

Sonne, gechlortes Wasser, Klimaanlagen – die Augen sind im Sommer speziellen Herausforderungen ausgesetzt. Was die Augen reizen kann und wie Sie einen gesunden Durchblick bewahren.

Von Mag. Wolfgang Bauer

 

Sonnenbrand

„Auch am Auge ist ein Sonnenbrand möglich", sagt Univ. Doz. Dr. Josef Ruckhofer von der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie in Salzburg. Dabei wird vor allem die Hornhaut durch zu intensive UV-Strahlung geschädigt – etwa am Strand, wo das Sonnenlicht durch Wasser und Sand reflektiert wird, was die Strahlung verstärkt. Rötungen, Juckreiz, Schmerzen und starker Tränenfluss können auftreten, wenn man den Aufenthalt in der Sonne ohne Schutz der Augen durch eine entsprechende Brille übertreibt. Ähnlich verhält es sich mit der Schneeblindheit, einer Reizung der Hornhaut und der Bindehaut aufgrund zu intensiver UV-Strahlung im Gebirge. Dort sind es Schneefelder und Gletscher, die die Strahlung reflektieren. Meist schaffen abschwellende und Schmerz stillende Augentropfen Abhilfe. 

Reizendes Badewasser 

Kommt es nach dem Aufenthalt in gechlortem Badewasser zu einer Rötung und zu einem Brennen, sollte man das Reiben der Augen vermeiden: Sie beruhigen sich von selbst wieder. Anders verhält es sich, wenn es zu einer Infektion der Augen durch Bakterien im Badewasser kommt, zu einer Schwimmbadkonjunktivitis: Diese macht oft eine Therapie mit antibiotischen Augentropfen nötig. Das Salzwasser des Meeres stellt für die Augen selten ein Problem dar, da auch die Tränenflüssigkeit salzhaltig ist. Sollte es nach dem Baden im Meer dennoch zu Rötungen kommen, spült man die Augen mit Süßwasser aus.

Klimaanlagen trocknen aus

Klimaanlagen schaffen an heißen Tagen angenehme Temperaturen, jedoch oft auf Kosten der Augen. Die klimatisierte Luft ist in vielen Fällen für die Augen zu trocken. Die Augen reagieren mit Rötungen, einem Brennen oder einem Fremdkörpergefühl. Dagegen helfen Tränenersatzmittel, die für die entsprechende Feuchtigkeit sorgen.

 

 

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