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Rundmail erging am 09.04.2018 an alle Ärztinnen und Ärzte mit Niederlassung
sowie Gruppenpraxen im Bundesland Salzburg

 

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) tritt mit 25. Mai 2018 in Kraft. Das neue Datenschutzrecht betrifft auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und zwar sowohl Einzel- als auch Gruppenpraxen.

Um den Aufwand der erforderlichen Umsetzungsmaßnahmen für die niedergelassene Ärzteschaft möglichst praktikabel zu gestalten, hat die ÖÄK eine Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, Informationsunterlagen und Muster sowie Ausfüllhilfen zu erstellen. Diese Unterlagen werden Ihnen hiermit übermittelt. Sie finden in der Anlage die Rundschreiben Nr. 12 + 13/2018 der Bundeskurie niedergelassene Ärzte, einschließlich Checkliste, Dokumentationspflichten sowie Muster für das Ausfüllen. Weiters ein Angebot der Rechtsanwaltskanzlei für eine digitale Plattform.

Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Inhalte für Einzelpraxen bzw. Gruppenpraxen! Gruppenpraxen sind, anders als Einzelpraxen, verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen und eine Datenschutz-Folgeabschätzung durchzuführen, zumindest dann, wenn in der Gruppenpraxis mehr als 10 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) Zugriff auf personenbezogene Daten/Patientenkarteien haben.

Die Details entnehmen Sie den beiliegenden Rundschreiben der Bundeskurie niedergelassene Ärzte.

Wir wissen, dass die notwendigen Umsetzungsmaßnahmen einen gewissen Aufwand bedeuten. Die EU-Datenschutz-Grundverordnung hat unmittelbare Rechtswirkung und bedarf keiner Umsetzung im nationalen Recht, weshalb auch eine österreichische Gesetzgebung die Bestimmungen nicht aufheben oder ändern kann.

Für Fragen zur Umsetzung stehen Ihnen in der Ärztekammer für Salzburg nachstehende MitarbeiterInnen zur Verfügung :

- Frau Mag. Isabell Feil, feil@aeksbg.at, DW 126
- Herr Dr. Johannes Barth, barth@aeksbg.at, DW 117.


" PS.: Bei dieser Gelegenheit erlauben wir nochmals auf den Vortrag von RA Mag. Dörfler beim med-e-day" am 21. April (http://www.aeksbg.at/med-e-day) hinzuweisen. Links zu Unterlagen und Video finden Sie rechts ->

 

Unterlagen finden Sie hier für Einzelpraxen

und hier für Gruppenpraxen.


ausschreibungen

news Österreichische Ärztekammer

ÖÄK-Steinhart: Nein zu aggressivem Verhalten und Gewalt in Arztpraxen

„Aggressives Verhalten und Gewalt gegen Ärzte darf es nicht geben. Wir werden jetzt sehr genau analysieren, wie häufig dieses Problem auch in den Arztpraxen vorkommt, und dann entsprechende Maßnahmen vorschlagen“, sagt Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der ÖÄK, in einer Reaktion auf aktuelle Medienberichte über die steigende Gewalt in Krankenhäusern.
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Presseeinladung zur INFUSION 2018: Dr. Digi Rob - Der bessere Arzt? 13. November, 16 bis 20 Uhr, ORF RadioKulturhaus

Die Digitalisierung bringt massive gesellschaftliche Veränderungen mit sich. Das hat weitreichende Konsequenzen für das Gesundheitswesen: Die unmittelbare Arzt-Patientenbeziehung erhält durch das digitale Interface, die Maschine, eine zusätzliche Dimension. Das Tätigkeitsfeld und das Berufsbild des Arztes unterliegen damit einem rasanten Wandel. Wie der technische Fortschritt den Arztberuf verändern wird und wie wir mit diesen Herausforderungen am besten umgehen, wollen wir im Rahmen eines Symposiums der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) mit führenden Fachleuten aus dem In- und Ausland erörtern.
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ÖÄK: Qualitätssiegel für Gesundheits-Apps gefordert

Angesichts der Vielzahl an Gesundheits-Apps und neue Produkte wie die Apple Watch 4, mit eingebauter EKG-Funktion, ist es für Patienten nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. „Der wichtigen Forderung eines einheitlichen Gütesiegels für digitale Gesundheitsanwendungen der deutschen Bundesärztekammer, zum Schutz der Patienten schließen wir uns an“, sagt Dietmar Bayer, Vize-Präsident der Ärztekammer Steiermark und Referent für Telemedizin und medizinische Informatik. „Gesundheits-Apps können eine gesunde Lebensführung unterstützen, aber auch großen Schaden anrichten. Sie dienen nicht als Ersatz für einen Besuch beim Arzt.“
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ÖÄK-Resolution: 1 Milliarde für Gesundheit - jetzt

Der Vorstand der Österreichischen Ärztekammer hat im Rahmen seiner Vorstandssitzung eine Resolution zur Kassenzusammenlegung verabschiedet. ÖÄK-Präsident Thomas Szekeres meinte dazu: „Unsere Forderung ist ganz klar: Die Milliarde Euro, die man durch die Strukturreform einzusparen erhofft, muss jetzt in Zeiten boomender Konjunktur in die medizinische Versorgung investiert werden. Damit können in einem zukunftsfitten Österreich flächendeckend die benötigten Leistungen angeboten werden.“
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