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Radiotherapie und Radio-Onkologie im St.Johann´s Spital in Salzburg |
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Biologie Was passiert im Körper bei der Bestrahlung ?
Wie der menschliche Körper bestehen auch Tumoren aus Zellen. Das Wachstum eines Tumors wird über die Zellteilung geregelt. Strahlung stellt eine „Wachstumsbremse“ für lebendes Gewebe dar, eine der Hauptwirkungen der Strahlen ist die Störung bzw. Verhinderung der Zellteilung. Die Strahlung greift u.a. die Erbsubstanz im Zellkern an. Die Zelle verliert ihre Teilungsfähigkeit und stirbt in der Folge.
Jede Zelle verfügt jedoch auch über ein Reparatursystem, um solche Schäden zu beheben. Die Fähigkeit zur Reparatur ist in gesunden, normalen Zellen wesentlich ausgeprägter als in Tumorzellen, so dass die Strahlung den Tumor weit stärker schädigt als das gesunde Gewebe. Diesen Unterschied im Reparaturvermögen macht sich die Strahlentherapie zunutze. Die Reparaturvorgänge im mitbestrahlten umgebenden Gewebe brauchen jedoch etwas Zeit, weshalb die gesamte Strahlendosis in mehrere Einzelsitzungen (Fraktionen) aufgeteilt wird. Die Erfahrung zeigt, dass in vielen Fällen die tägliche Bestrahlung die besten Ergebnisse bringt. Nach erfolgreicher Bestrahlung sterben Tumorzellen ab und werden von körpereigenen Zellen zerlegt und abtransportiert.
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