Arzt - Werbung - Öffentlichkeit

Arzt - Werbung - Öffentlichkeit

Ärzte übernehmen im Rahmen ihrer Tätigkeit ein hohes Maß an Verantwortung und stehen in einem besonderen Vertrauensverhältnis zu ihren Patienten. Deshalb darf sich ein Arzt in seiner Berufsausübung nicht vordringlich von Gewinnstreben leiten lassen. Aus diesem Selbstverständnis des Berufsstandes ergeben sich Einschränkungen in der Selbstanpreisung und im Umgang mit der pharmazeutischen Industrie bzw. der Medizinprodukteindustrie.

 

Die Österreichische Ärztekammer kann gem. § 53 Abs. 4 ÄrzteG nähere Vorschriften zu den Werbemöglichkeiten des Arztes erlassen.

Die von der ÖÄK erlassene Werberichtlinie (Arzt und Öffentlichkeit) ist ihrem Rechtscharakter nach als bindende Ausführungsbestimmung zu § 53 ÄrzteG zu qualifizieren. Verstöße gegen die Werberichtlinie der ÖÄK stellen ein Disziplinarvergehen des Arztes dar.

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Arzt und Öffentlichkeit  (135KB)

Kundmachung ÖÄK, Juli 2014