EU-Bürger & Drittstaatsangehörige

Tätigkeit ausländischer Ärzte zu Studienzwecken ( § 35 ÄG)

Ärzte, die nicht über die allgemeinen und besonderen Erfordernisse zur ärztlichen  Berufsausübung verfügen, kann die Bewilligung zur Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit zu Studienzwecken erteilt werden (§ 4 Ärztegesetz 1998)

Die genannten Ärzte dürfen in unselbständiger Stellung und zu Studienzwecken tätig werden an:

  • Universitätskliniken oder Universitätsinstituten mit Bewilligung des Klinik- bzw. Institutsvorstandes bis zur Dauer eines Jahres
  • allen übrigen als Ausbildungsstätten anerkannten Krankenanstalten bzw. medizinisch-wissenschaftlichen Anstalten mit Bewilligung der Österreichischen Ärztekammer bis zur Dauer eines Jahres

Die Bewilligung wird ausschließlich für die Tätigkeit zu Studienzwecken in unselbständiger Stellung (unter Anleitung und Aufsicht) erteilt. Unter Studienzwecke ist der Erwerb von bestimmten facheinschlägigen Behandlungsfertigkeiten und OP-Techniken, Durchführung von wissenschaftlichen Studien und dergleichen mit dem Ziel der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu verstehen.

Eine Bewilligung wird nur unter der Voraussetzung erteilt, dass dadurch die postpromotionelle Ausbildung österreichischer Ärzte oder von Ärzten aus den EU-Staaten, nicht gefährdet wird.

Gebühren:

§ 2 Bearbeitungsgebührenverordnung 2014 – übertragener Wirkungsbereich regelt, dass die Gebührenschuld für Verfahren gem. § 35 Ärztegesetz im Zeitpunkt der Antragstellung entsteht.

Für die Erteilung der Bewilligung sind laut Bearbeitungsgebührenverordnung 2014 für Verfahren
gemäß § 35 Abs. 2 ÄrzteG (Erstbewilligung) .......... € 207,22
gemäß § 35 Abs. 4 ÄrzteG (Verlängerung) ............. €   72,95
zu entrichten.

Die Beurteilung der eingebrachten Unterlagen erfolgt erst nach Entrichtung des vorgeschriebenen Betrages.

Auskunft:

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Infoblatt oder wenden Sie sich an die Österreichische Ärztekammer, 1010 Wien, Weihburggasse 10–12, Elfriede Nolz-Pollreiß telefonisch unter +43 1 51406–3031 oder per E-Mail unter e.nolz@aerztekammer.at

 Infoblatt § 35 (315KB)
 Formblatt (62KB)
 Formblatt (Ausfüllversion) (55KB)


ANMELDUNG IN DER ÄRZTEKAMMER SALZBURG

Herzlich Willkommen in der Ärztekammer Salzburg

 

Für Ihre künftige Tätigkeit im Bundesland Salzburg wünschen wir Ihnen viel Erfolg!

Zur Erledigung der notwendigen Anmeldeformalitäten setzen Sie sich bitte vor Aufnahme der ärztlichen Tätigkeit mit unserer Mitarbeiterin Frau Ana Wiesner in Verbindung:

Tel. 0662 / 87 13 27 - 151

wiesner@aeksbg.at

ANMELDEUNTERLAGEN

ERSTANMELDUNG

Jede Ärztin/jeder Arzt ist verpflichtet, sich vor Aufnahme der postpromotionellen Ausbildung bzw. Aufnahme einer ärztlichen Tätigkeit in die Ärzteliste eintragen zu lassen. Die Ärzteliste ist eine...
Mehr lesenÜberERSTANMELDUNG »

EU/EWR STAATSBÜRGERINNEN

Ärztliche Tätigkeit von EU-Bürgern und Drittstaatsangehörigen Zur Erledigung der notwendigen Anmeldeformalitäten setzen Sie sich bitte vor Aufnahme der ärztlichen Tätigkeit mit...
Mehr lesenÜberEU/EWR STAATSBÜRGERINNEN »

UMMELDUNG AUS EINEM ANDEREN BUNDESLAND

Wenn Sie aufgrund Ihrer vorherigen ärztlichen Tätigkeit in einem anderen Bundesland bereits in die Ärzteliste eingetragen worden sein, bitten wir Sie, sich bei der Landesärztekammer dieses...
Mehr lesenÜberUMMELDUNG AUS EINEM ANDEREN BUNDESLAND »

WIEDERANMELDUNG NACH ÄRZTLICHER TÄTIGKEIT IM AUSLAND

Wenn Sie bereits in der Österreichischen Ärzteliste eingetragen waren und sich nach ärztlicher Tätigkeit im Ausland wieder anmelden möchten, benötigen Sie folgende Unterlagen
Mehr lesenÜberWIEDERANMELDUNG NACH ÄRZTLICHER TÄTIGKEIT IM AUSLAND »

Haftpflichtversicherung

Verpflichtende Haftpflichtversicherung gem. § 52d Ärztegesetz


Mit der 14. Ärztegesetz-Novelle im August 2010 wurde die obligatorische Berufshaftpflichtversicherung für in Österreich freiberuflich tätige Ärzte (niedergelassene Ärzte wie auch Wohnsitzärzten und angestellte Ärzte, die einer freiberuflichen Nebentätigkeit nachgehen) sowie Gruppenpraxen eingeführt.

Die Ärztehaftpflichtversicherung gem. § 52d Ärztegesetz beinhaltet nicht automatisch den Rechtsschutz für sämtliche gerichtlichen Schritte und Verfahren.

Eine Rechtsschutzversicherung ist gesondert abzuschließen - nehmen Sie mit Ihrer Versicherungsgesellschaft Kontakt auf.

Hier finden Sie wichtige Informationen unseres Vertragspartners PBP über die für die ärztliche Tätigkeit in Frage kommenden Versicherungen.